Fr

30

Sep

2011

who let the dog out...

eine der bekanntesten Positionen in den Yoga Klassen ist höchstwahrscheinlich "der nach unten gerichtete Hund"

(adho mukha svanasana)

In dieser Haltung erden wir unsere Hände und schieben die Füße in den Boden. Wir strecken das Gesäß zum Himmel und lassen den Kopf zum Boden hängen. Unsere Kraft wirkt sich in alle Himmelsrichtungen aus:

nach oben - nach unten

nach links - nach rechts

Wir dehnen die gesamte Rückseite unseres Körpers und sind in Harmonie mit der Vergangenheit. Denn unsere Rückseite steht für alles was einmal war, für unsere vergangenen Handlungen, Worte und Gedanken. Gleichzeitig verbünden wir uns mit der Natur, denn "der nach unten gerichtete Hund" soll im wahrsten Sinne einen Vierfüßler darstellen, der sich streckt. Somit vereinen wir uns mit allen Lebewesen um uns rum und handeln vielleicht im Alltag etwas gewaltloser und friedlicher. Schauen bewußt hin, ob unsere Umwelt Hilfe benötigt oder wir einen anderen Menschen unterstützen können.

In der körperlichen Yoga Praxis stehen alle Positionen für das Leben um uns rum, indem wir sie ausüben durchleben wir alle Existenzen, die wir auf dieser Welt haben.

 

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